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Timmy

Der Timmy für die Zimmerer

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Unsere Zimmerer-Auszubildenen berichten aus Ainazi/Lettland


Jonas Bußjäger und Sascha Kleemann

Rote Felsen hinter unserem Lehrbetrieb

Wir begannen unsere Reise wie geplant am Freitag den 20.07.2007 um 6:30 Uhr, nach einem gemeinsamen Frühstück mit Kollegen, Familie und Freunden. Gesättigt haben wir uns auf den Weg in Richtung Ainazi in Lettland gemacht. Wir kamen dabei an Berlin, Warschau und Riga vorbei.

Ankunft am 21.07.2007 um ca. 16:00 Uhr, bei der Familie Irmejs. Erste Gesprächsversuche verliefen kläglich im Sand, da unsere Aussprache wohl nicht die Beste war. Mit Händen und Füssen versuchten wir eine halbwegs normale Konversation zu führen, was auch gelang.

Nachdem wir unser ca. 25 m² großes Zimmer bezogen hatten, zeigte uns Parsla mit ihrem Auto erstmal das doch recht überschaubare Ainazi, das Meer und die Grenze zu Estland.
Vor wenigen Jahren soll das Meer mal bis vor die Haustür - geschätzte 200 Meter - gereicht haben. Das muss so gewesen sein, da Ainazi mal einen recht berühmten Hafen und eine Marineschule hatte, die Hunderte von Kapitänen und Steuerleuten ausbildete.

Gut gelaunt bei der Arbeit

Die Arbeit hier an der Grenze zu Estland ist auch ganz anders als in Deutschland. Man kommt wann es passt und geht wenn man keine Lust mehr hat. Dabei kommen die Leute immer gut gelaunt zur Arbeit und gehen genauso gut gelaunt auch wieder. Dennoch muss bei der Arbeit auch was geschafft werden, da die Leute hier nicht wie in Deutschland nach Stunden, sondern nach Leistung bezahlt werden.

Da wir hier als Zimmerer hergekommen sind, lässt uns Aivis Irmejs, unser Chef, gleich mal beweisen was wir so können. Wir renovieren als Erstes eine alte Blockhaussauna. Eine wirklich sehr interessante Arbeit, da man genau sieht wie alles aufgebaut ist und wie so eine Blockhauskonstruktion eigentlich hergestellt wird.

Dabei lernen wir das Anzeichnen mit einem speziellen Zirkel. Ein Zirkel an dessen Ende zwei Libellen sind. Solche die in einer Wasserwaage zu finden sind. Eine für die Waagerechte und eine für die Lotrechte. Das Anzeichen damit ist sehr ungewohnt und am Anfang nicht einfach, aber nach mehrfacher Benutzung funktioniert es doch. Die Kettensäge kommt bei der Ausarbeitung der Verbindungen auch nicht zu kurz. Anfangs sehr kompliziert, da man die Säge anders als man es gewohnt ist, halten muss.

Zusammenfassend möchten wir in einem Satz berichten: "So wie es hier ist, hätten wir es uns nicht vorstellen können, aber: Es ist wirklich einfach schön hier!"




Bauvorhaben

Holzrahmenbau-Anbau als Wohnhaus an ehemaliges Stallgebäude


17. März 07

12. Oktober 07
Die Bestandsdecke ist mit einem Stahlträger abgefangen.

Richtfest mit Freunden.

24. Januar 08

18. Februar 08
Die Aussenarbeiten sind abgeschlossen.

Der Ausbau in Eigenleistung fast abgeschlossen.

Dachstuhlerneuerung incl. Bauantrag


28. April 06

17. August 07
Neuer Dachstuhl mit 6 Dreieckgauben und einer Loggia,
sowie eines verglasten Holzskelettgiebels

20. August 07

5. Oktober 07
Richten der Holzkonstruktion.

Die Dacheindeckung mit traditionellen Ziegeln ist fertig.

Energetische Modernisierung eines Miet-Wohnhauses von 1953


19. Januar 07

Kunden Wührmann
Dämmung der Vorsatzschale und Silkatverputz.

Dämmung der Dachschrägen und obersten Ggeschoßdecke.

03. September 07
Tonziegel-Neueindeckung, Dachfenster und Zinkdachrinnen.

Maler- und Tapezierarbeiten.

Dach- und Fassadensanierung


10. Januar 07

14. Juni 07
Tonziegeleindeckung, Gaubeneinbau, Eingangsvordach, Silikatputzfassade

02. Juli 07

Ehepaar Böhling

Zimmerer-, Holzbau- und Trockenbauarbeiten


Kunde Heiner Tamsen

10. Oktober 06
Dachstuhl mit 39 Dachteilen incl. Verschalung, Gesimsblenden aus Mahagoni incl. Kälberzähnen.

18. Oktober 06

30. Oktober 06
Das Richten des Dachstuhles klappt hervorragend.

Das Wetter spielt auch mit.

Die wesentlichen Trockenbaustoffe stehen auf der obersten Betondecke und das Dach ist fast dicht.

3. November 06

5. Dezember 06
Die Dachhaut aus 30 mm Rauhspundbrettern ist fertiggestellt.

Die wasserführende Ebene der Dachhaut wurde mit Kappstreifen über den Konterlatten abgeschlossen und abgenommen.

11. Dezember 06

19. Dezember 06
Die Wärmedämmarbeiten sind fertiggestellt.

Die Dampfsperre ist verklebt und die Hutfederschienen gesetzt.

Weihnachten kann kommen. Das Zwischenziel ist erreicht.

06. März 07

29. Mai 07
Die Deckenabhängung ist fertiggestellt.

Das Giebelprofil vervollständigt die Hauptdachansicht.

Die Holzfenster werden eingebaut.

04. Juli 07

24. Juli 07
Trockenbau im Wohnbereich ist malerfertig.

Elipsenförmige Auskleidungen mit Gips.

24. Juli 07

21. August 07
Die Stahl- und Holzkonstruktion für die Balkone werden aufgestellt.

Die Bangkirai-Beläge werden verlegt.

28. August

11. September 07
Die Kälberzähne werden endbehandelt.

Die Stahlfenster im Keller werden eingepasst.

12. September 07

14. September 07
Die Innentüren nach Vorbild aus dem Jahr 1830 werden montiert.

Ungewöhnliche Konstruktionen reizen die Facharbeiter Gerd und Henrik.

Energetische Optimierung eines Wohnhauses


Hillmannring in Stuhr

Oktober 2006
Die Wohnsiedlung wurde in den Jahren 1969 bis 1971,

vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung erstellt.

März 2007
Aufdachdämmung incl. Tonziegeleindeckung
Dämmung der Vorsatzschale mit vulkanischem Gesteinsfasern

April 2007
Fenstererneuerung, Solaranlage
Dämmung der Warmwasserleitungen

Komplette energetische Optimierung incl. Aussenanlagen


Kunde Godt

19. Oktober 06
Aufdachdämmung incl. Neueindeckung, Dachüberstände, Fenster- und Türenerneuerung, Windfangrealisierung, Wärmedämmverbundsystem mit Perimeterdämmung

19. Oktober 06

30. November 06
Die Zwischendecken- und -sparrendämmung wird abschnittsweise verlegt.

Das Wrmedämmverbundsystem aus Vulkangesteinwolle wird angebracht.

1. Dezember 06

15. Dezember 06
Die neuen Fenster- und Türelemente sind komplett eingebaut.

Das Armierungsgewebe ist im Sockel- (sowie oberhalb) im Armierungsputz eingebettet.

12. März 07

13. März 07
Der Oberputz und Schlußanstrich ist noch vor Weihnachten fertig geworden.

Die Terrasse wird mit 20x20 cm Klinkerpflaster neu erstellt.




Hinweise



Willkommen bei den EnergieSparRatgebern des Zentralverband Deutsches Baugewerbe e.V.